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MS Internet Explorer 7.x.

Stand Oktober 2007

So passen Sie die Sicherheitseinstellungen des MS Internet Explorers an

Sicherheitszone auswählen

Zunächst einmal wählen Sie unter dem Menüpunkt "Extras" wie dargestellt den Unterpunkt "Internetoptionen" an.

Klicken Sie anschließend den Kartenreiter "Sicherheit" an: Dort werden Ihnen die vier möglichen Sicherheitszonen angezeigt.

  • Internet
  • Lokales Intranet
  • Vertrauenswürdige Sites: In dieser Zone können Adressen von Webservern eingetragen werden, deren Inhalt Sie vertrauen.
  • Eingeschränkte Sites: Hier können die URL's (Internetadressen) von Webseiten eingetragen werden, deren Betreibern Sie nicht vertrauen. Für diese Zone sollten Sie die höchste Sicherheitsstufe wählen.
  • Wählen Sie nun die "Internet"-Zone aus.

    Sicherheitseinstellungen

    Klicken Sie auf den Button "Stufe anpassen"; hier können Sie die Einstellungen, die diese Sicherheitsstufe enthält, nach Ihren eigenen Bedürfnissen verändern. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt es sich die nachfolgenden Änderungen vorzunehmen. Die von der Standardeinstellung abweichenden Punkte sind mit einem Pfeil gekennzeichnet.

    Aufgrund der bereits dargestellten Gefahren, die beim Ausführen von ActiveX-Steuerelementen auf Ihrem Rechner lauern, sollten Sie alle damit zusammenhängenden Optionen deaktivieren.

    Sollten Sie nicht völlig auf ActiveX verzichten wollen, ist es dennoch ratsam die "Eingabeaufforderung" zu aktivieren. Unsichere ActiveX-Controls sollten in jedem Fall deaktiviert bleiben und auch der "Download von unsignierten ActiveX" ist nicht empfehlenswert. Benötigt eine Seite unbedingt ActiveX-Controls, kann man sie in die Liste der vertrauenswürdigen Sites aufnehmen.


    Aufgrund der möglichen Gefahren von Java-Applets, wird hier empfohlen Java zu deaktivieren. Dadurch kann allerdings der Surfkomfort beeinträchtigt werden. Einen Kompromiss bietet die Möglichkeit Updates und Patches (Aktualisierungen und Erweiterungen) von Java einzuspielen, die die Sicherheit erhöhen. Dann reicht die Voreinstellung "hohe Sicherheit" aus.

    Unter dem Begriff "Active Scripting" verbirgt sich das Ausführen von Jscript- und Visual Basic Script-Code. Das damit verbundene Gefahrenpotential wurde bereits in den entsprechenden Kapiteln beschrieben. Daher ist es in diesem Fall sinnvoll die Eingabeauforderung zu deaktivieren, da das ständige Überprüfen und Bestätigen der Meldungsfenster aufwändig und lästig ist. Eine Alternative bietet hier die Aufnahme von sicheren Websites in die Sicherheitszone "Vertrauenswürdige Sites". Für diese Zone kann dann "Active Scripting" aktiviert werden.

    Die "Dauerhaftigkeit der Benutzerdaten" sollte vor allem auf den Rechnern deaktiviert werden, die von mehreren Anwendern genutzt werden.

    Internetseiten können aus mehreren Teilseiten bestehen, dabei kann die Hauptseite "vertrauenswürdig" sein, die Teilseiten aber nicht. Gemischte Inhalte sollten deshalb deaktiviert werden.

    Die Option "Keine Aufforderung zur Clientzertifikatauswahl, wenn kein oder nur ein Zertifikat vorhanden ist" sollte deaktiviert sein, damit der Benutzer vor dem Aufbau einer Seite, bei der es kein Zertifikat gibt, gefragt wird.

    Damit der Nutzer nicht automatisch auf eine andere Internetseite weitergeleitet wird, sondern selber aktiv einen Link anklicken oder die neue Linkadresse eingeben muss, ist "META REFRESH" zu deaktiviert.

    "Programme und Dateien in einem IFrame starten" sollten Sie "Deaktivieren" oder auf "Bestätigen" stellen. IFrames sind Internetseiten, die in einem kleinen viereckigen Feld auf einer anderen Internetseite erscheinen. In einem solchen Fenster könnte ein Programm gestartet werden.

    Fenster ohne Größen- und Positionsbeschränkungen sowie ohne Adress- und Statusleiste sollten nicht zugelassen werden, um Angreifern keine Möglichkeiten zu geben, nicht sichtbare Fenster außerhalb des sichtbaren Desktops zu positionieren und so eventuell aktive Inhalte zum Laufen zu bringen.

    Das Übertragen von unverschlüsselten Formulardaten ist für die meisten Eingabefelder auf Web-Seiten erforderlich und muss deshalb in der Regel gestattet werden.

    Über die Option "Zugriffsrechte für Softwarechannel" wird geregelt, ob Software aus einem abonnierten Channel auf Ihren Rechner übertragen werden darf. Bei "Hoher Sicherheit" findet keine automatische Übertragung statt; solche Programme könnten mit Viren oder Trojanern infiziert sein und benötigen eine Überprüfung.

    Cookies

    Cookies sind kleine Textdateien, die Webseiten in einen speziellen Speicher Ihres Browsers ablegen. Sobald Sie die Webseite wieder besuchen, kann diese anhand des Cookies bereits auf Informationen Ihrer zurückliegenden Besuche zugreifen. Cookies können Ihr Surfverhalten aufzeichnen. Die Cookie-Verwaltung ist mit dem Zonenmodell des Internet Explorers verknüpft. Die in den erweiterten Datenschutzeinstellungen definierten Regeln gelten nur für die Internet-Zone. Von Websites, die der Intranet-Zone oder den vertrauenswürdigen Sites zugeordnet sind, nimmt der Browser die Cookies an. Bei eingeschränkten Sites lehnt er die Annahme von Cookies dagegen generell ab.

    Eine Änderung der Einstellung erreichen Sie durch Aufruf des Menüpunkts "Extras/Internetoptionen". Dort wählen Sie die Registerkarte "Datenschutz" aus. Klicken Sie dann den Button "Erweitert" an und setzen Sie im folgenden Fenster einen Haken vor "Automatische Cookiebehandlung aufheben". Zum Schutz Ihrer Privatsphäre sollte mindestens auf "Eingabeaufforderung" gestellt werden. Ist Ihnen Ihre Anonymität im Netz wichtig, sollten Sie Cookies deaktivieren.

    Vorhandene Cookies lassen sich durch Anwahl des Menüpunkts "Extras/Internetoptionen" Registerkarte "Allgemein" und drücken der Schaltfläche "Cookies löschen" entfernen.

    Autovervollständigen - Verräterische Ergänzungen

    Tippen Sie die ersten Buchstaben einer Webseite in die Adressleiste, erscheinen ein oder mehrere Vorschläge mit der vollständigen Webadresse bereits aufgerufener Webseiten. Damit kann jeder, der unter ihrem Konto surft, nachvollziehen, welche Webseiten Sie bereits aufgerufen haben. Wenn Sie diese Funktion deaktivieren wollen, rufen Sie das Menü "Extras/Internetoptionen" auf und wählen die Registerkarte "Inhalte", danach wählen Sie den Button "Autovervollständigen…" aus.

    In dem erscheinenden Fenster "Einstellungen für Autovervollständigen" entfernen Sie den Haken vor der Option "Webadressen". Es sollten auch keine Häkchen bei den Optionen "Formulare" und "Benutzernamen und Kennwörter für Formulare" gesetzt sein. So verhindern Sie, dass ein PC-Mitbenutzer sich mit Ihrer Kennung z. B. bei Ihrem Web-Account anmelden kann.
    Schon gespeicherte Formulare oder Kennwörter können mit Hilfe der Schaltflächen "Formulare löschen" und "Kennwörter löschen" entfernt werden.


    Verlauf

    Im Verlauffenster, einschaltbar über die Standardsymbolleiste oder durch STRG + H, werden alle Webseiten angezeigt, die Sie in der vergangenen Zeit besucht haben, und geben dadurch Aufschluss über Ihre Surfgewohnheiten. Soll der Verlauf deaktiviert werden, müssen Sie im Menü "Extras/Internetoptionen/Allgemein" die Anzahl der Tage auf 0 setzen. Löschen Sie dann mit der Schaltfläche "Verlauf leeren" die bisherigen Einträge.



    Löschen von "Nicht gelöschten Webinhalten"

    Beim Besuch der verschiedenen Internetseiten werden Dateien vom Internet Explorer in einem bestimmten Verzeichnis auf der Festplatte zwischengespeichert. Auch dieses Verzeichnis lässt Rückschlüsse über Ihre besuchten Internetseiten zu. Um die Temporären Internetdateien zu löschen, rufen Sie den Punkt "Extras/Browserverlauf löschen" auf und klicken auf das Feld "Dateien löschen". An dieser Stelle können auch die Cookies, der Verlauf, die Formulardaten und Kennwörter gelöscht werden.

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