Auf der einen Seite bieten "aktive Inhalte" die Möglichkeit, die Nutzung der Internetseiten für den Betrachter bunter und komfortabler zu gestalten. So kann der Browser angewiesen werden, Musik abzuspielen, Fenster zu öffnen bzw. zu schließen oder animierte Grafiken ablaufen zu lassen. Andererseits bergen sie jedoch auch verschiedene Möglichkeiten des Missbrauchs.
Es können beispielsweise Dateien auf Ihrer Festplatte gelesen, manipuliert oder sog. "Malware" (Viren etc...) eingeschleppt werden.
Zu den "aktiven Inhalten" zählen:
Die Grundeinstellungen Ihres Web-Browsers (siehe auch "So schließen Sie Browser-Lecks") sind so konfiguriert, dass sie das Ausführen fremden Codes auf Ihrem Rechner zulassen. Das Anpassen dieser Einstellungen bietet bereits einen gewissen Schutz und sollte, abgestimmt auf Ihre individuellen Ansprüche beim Surfen im Internet, in jedem Fall durchgeführt werden. Dabei gilt es, einen praktikablen Kompromiss zwischen Sicherheit und Surfkomfort zu finden. Weiterhin werden häufig aufgrund von Programmierfehlern in der Software immer wieder Sicherheitslücken bekannt, die sich durch Einspielen von aktuellen Browser-Patches ("Reparaturerweiterungen") beheben lassen.